Die richtige Praxiswahl entscheidet
· Anzeige

Kieferorthopädie

Die richtige Praxiswahl entscheidet

An wen sollte man sich wenden, wenn man eine Zahnspange benötigt?
Eine kieferorthopädische Behandlung ist kein Kinderspiel. Jede Zahn- und Kieferfehlstellung sollte nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Behandlungsmethoden korrigiert werden, was in einer Fachzahnarzt-Praxis mit regel­mäßiger Fort- und Weiterbildung gewährleistet ist. Nur hier kann man sicher sein, dass er oder sie das gesamte Fachwissen der Kieferorthopädie beherrscht und diesbezüglich eine langjährige, spezialisierte Ausbildung mit anschließender Facharztprüfung absolviert hat. Wir haben uns im Interesse der Patienten dafür entschieden, ausschließ­lich Kieferorthopädie und Kiefergelenktherapie anzubieten, um unser Potenzial nicht auf viele Fachgebiete verteilen zu müssen.

Welche Bedeutung hat die Beratung?
Die Beratung ist das A und O. Zuerst muss die Notwendigkeit einer kieferorthopädischen Behandlung abgeklärt werden. Wir untersuchen die Zähne, die umliegende Muskulatur und das Kiefergelenk. Auf Grundlage der so gewonnenen Erkennt­nisse kläre ich dann über die ver­schiedenen Möglichkeiten, die Dauer und die ungefähr zu erwartenden Kosten der Behandlung auf. Dabei ist jeder Mensch anders, deshalb gibt es auch nichts vom »Fließband«. Auch schätze ich ab, wie das Ergebnis einer Behandlung später aussehen könnte. Ein Beratungsgespräch dauert mindestens 30 Minuten, oft aber länger. Schließlich möchte ich alle offenen Fragen des Patienten beantworten, damit er oder die Eltern eine fundierte Entscheidung treffen können. Danach erstellen wir einen Heil- und Kostenplan.

Wie sieht es mit der Kostenübernahme der Krankenkassen aus?
Kieferorthopäden beurteilen Fehlstellun­gen des Kiefers mithilfe von kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Dabei gibt es fünf Schweregrade: Grad eins ist eine leichte, Grad fünf ist eine sehr schwere Fehlstellung. Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre bezahlt die Kasse die Behandlung bei Schweregrad drei bis fünf. Die Kasse übernimmt dabei eine Variante, mit der wir sicher auch gute Ergebnisse erzielen können. Teurere Materialien und Verfahren bezahlen die Patienten auf Wunsch selbst.

Was sollte ein guter Kieferorthopäde – abgesehen von der fachlichen Kompetenz – noch mitbringen?
Dass wir uns im Team auch privat mögen merken unsere Patienten. Wie in jedem medizinischen Beruf ist auch hier menschliche und soziale Kompetenz gefragt. Als Kieferorthopäde habe ich viel mit Kindern oder Jugendlichen in der Pubertät zu tun. Das erfordert viel Verständnis, Geduld und Einfühlungsvermögen. Kinder und Jugendliche nehme ich sehr ernst, spreche nie über ihre Köpfe hinweg. Der Patient muss ein gutes Gefühl und Vertrauen haben, sonst klappt es mit der Behandlung nicht. Deshalb ist uns auch eine harmonische, familiäre Atmosphäre im gesamten Praxis­team wichtig. (Sigrun Stroncik)