Fußreflexzonentherapie
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Auf sanften Sohlen

Fußreflexzonentherapie

Frau Stern, was verbirgt sich hinter der Fußreflexzonentherapie?
Die Fußreflexzonentherapie ist eine ganzheitliche Therapie, man kann sich die Fußsohle dabei als eine Landkarte des gesamten Organismus vorstellen. Jedes Organ, jeder Muskel und Knochen wird einem Gebiet auf dieser Landkarte zugeordnet, so können wir gezielt bestimmte Körperregionen ansprechen und behandeln. Das Gehirn steht etwa mit einer Stelle am großen Zeh in Verbindung, die Hormondrüsen mit der Ferse.

Wie funktioniert und wirkt sie?
An den Füßen befinden sich sehr viele Nervenrezeptoren. Als Therapeutin setze ich mit den Fingern an der Reflexzone an, massiere gezielt mit Griffen und Drücken und leite so Nervenimpulse über das Rückenmark oder das Gehirn zum entsprechenden Organ oder Körperteil. Je nach Art der Störung können wir sowohl beruhi­gend als auch anregend auf die Reflexzone und ihr dazugehöriges Organ einwirken. Die eigenen Heilkräfte werden angeregt und die Organfunktion harmonisiert.

Wo wird die Fußreflexzonentherapie erfolgreich angewendet?
Mit der Therapie ist es möglich, Schmerzen zu lindern, zum Beispiel bei Muskelverspannungen, rheumatischen Erkrankungen oder Menstruationsbeschwerden. Sie kann Organe auch zu einer stärkeren Tätigkeit anregen wie beispielsweise den Magen-Darm-Trakt. Nachgewiesen ist auch ihre angstlösende und beruhigende Wirkung.

Wie sind Ihre praktischen Erfahrungen?
Sehr gut. Migränepatienten spüren oft schon nach nur einer Behandlung eine deutliche Verbesserung. Sehr gute Erfolge erzielen wir auch bei Menstruationsbeschwerden. Neulich kam eine Patientin mit Rückenschmerzen zur Massage, im Verlauf der Therapie haben wir ein Magenproblem diagnostiziert und direkt mitbehandelt.

Warum haben Sie sich für die Fortbildung auf diesem Gebiet entschieden?
Ich habe die Fußreflexzonentherapie in meiner Ausbildung kennen und schätzen gelernt. Bei mir und Kolleginnen hat sie wunderbar geholfen. Das wollte ich gerne an unsere Patienten weitergeben und freue mich über jeden Erfolg.

Das Interview führte Petra Stoll-Hennen