Geben ist seliger als nehmen, behauptet das Neue Testament. Ob das stimmt, hat Jürgen Rembold (63) schon längst für sich selbst geprüft. Und tatsächlich, das Geben wurde ihm, so könnte man sagen, zu einer Quelle neuen Glücks. Artikel lesen »
Dr. Gerd Wasser ist für viele Rösrather eine Schlüsselfigur der Rösrather Tafel. Unter dem Motto »Armut verschwindet nicht, wenn wir darüber reden. Wir handeln!« engagiert sich der gebürtige Hoffnungsthaler seit fünf Jahren ehrenamtlich für Menschen, denen es an existenziellen Dingen fehlt. Artikel lesen »
Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes unermüdlich, auch wenn sie am 29. Oktober ihren 80. Geburtstag feiern wird: Ingrid Ittel-Fernau hat sich irgendwie immer schon gerne auf die »Söck« gemacht, wie sie es wohl nennen würde. Artikel lesen »
Das passt zu ihr. Der Besuch von Helmi Hütten bekommt nicht irgendeinen Kaffee serviert. Nein, sie kredenzt ihm den Rösrather Kulturkaffee und macht ganz dezent und liebevoll dafür Werbung. Artikel lesen »
In seinem Arbeitszimmer hängt ein Foto, auf dem zwei ältere Herren unter einem roten Feuerlöscher die Zeitung »La ultima Hora« lesen, was wortwörtlich übersetzt auch »Die letzte Stunde« heißen könnte. Nein, er habe keine Angst vor dem Altwerden, sagt Robert Scheuermeyer und lächelt gelassen »Alter bedeutet auch neue Freiheiten. Man kann sagen, was man will, muss sich nicht mehr verbiegen und hat wieder den alleinigen Zugriff auf eine der wichtigsten Ressourcen – die eigene Zeit«, so der 54-Jährige, der seit sechs Jahren das Alten- und Pflegeheim Haus Kleineichen leitet. Von den meisten der 100 Bewohner kennt er die Biografien und sucht immer wieder auch den persönlichen Kontakt. Artikel lesen »
»Mit jeder Sprache, die du erlernst, befreist du einen bis daher in dir gebundenen Geist«, sagte einst der deutsche Dichter Friedrich Rückert. Liliana Barejko-Knops hat das sicher mehrfach getan, einen in diesem Sinne gebundenen Geist in sich befreit. Denn sie ist gleich in mehreren Sprachen und zwei Kulturen zu Hause. Artikel lesen »
»Zahlen sind nicht staubtrocken, Zahlen sind lebendig«, sagt Karlheinz Batzer (63) voller Leidenschaft, er, der mal wieder über Zahlen brütet. Es gilt noch eine Aufgabe abzuarbeiten, bevor er am 30. November in Pension geht, die Bilanz der Stadt Rösrath zu korrigieren. Artikel lesen »
Wer sich mit Kerstin Merzhäuser unterhält, dem kommt dieser kluge Satz des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker in den Sinn: »Es ist normal, verschieden zu sein.« Kerstin Merzhäuser kommt mit Verschiedenheit gut klar. Sie liebt Veränderungen, den Wandel findet sie spannend und nennt ihn Herausforderung, etwas was ihr Spaß macht. Die Arbeit an der Käthe-Kollwitz-Schule verspricht beides – Spaß und Herausforderung, vielleicht auch Spaß durch Herausforderung. »Da kommt keine Langeweile auf«, lacht sie. Artikel lesen »
»Es ist wichtig, dass man eine Aufgabe hat, das hält jung«, ist Hannelore zu Stolberg überzeugt. Sie sitzt gerade in der Seniorenberatungsstelle Rösrath, die sich unter dem Dach der evangelischen Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath um die verschiedensten Belange von älteren Menschen kümmert. Sie macht dort seit 14 Jahren ehrenamtlich Dienst. Ihre 78 Jahre sieht man Hannelore zu Stolberg nicht an. Aus neugierigen Augen schaut sie in die Welt und hat wahrscheinlich auch gar keine Zeit, um über die Befindlichkeiten des eigenen Alters nachzudenken. Artikel lesen »
Heimat, das ist so ein wolkiges Etwas, nicht leicht zu fassen, für jeden etwas anderes, auch ein Gefühl, genährt durch Erinnerungen, auch der Ort, wo der Mensch Wurzeln schlägt oder seine Entwurzelung erfahren hat, manchmal erst im Verlust greifbar. Artikel lesen »
Im verwilderten Garten scheinen überall Skulpturen organisch aus der Erde zu wachsen: große Eisenköpfe, schlanke Holzfigurinen, dicke metallene Körper. Sie gehen mit den langen Gräsern und den überhängenden Ästen der Bäume eine symbiotische Beziehung ein. Wer das Künstlerehepaar Roland und Mariola (Spitzname Ma-La) Krämer besucht, begegnet überall Objekten, Bildern, Eisenkonstruktionen und Metallarbeiten. Artikel lesen »
»Sie sind systemrelevanter, als es irgendeine Bank sein könnte, und doch wird ihre Rolle für das Erleben von Demokratie viel zu gering geschätzt«, redet sich Dirk Mau (38) in Rage – entspricht eigentlich gar nicht seinem ruhigen Naturell. Mit »sie« meint er die Kommunen im Allgemeinen und Rösrath im Besonderen. Wütend ist er über die Unterfinanzierung der Städte und Gemeinden, über ihre Lasten, die sie kaum noch stemmen können, und darüber, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr aus den Schulden herauskommen werden. Die Schule der Demokratie, so wird die kommunale Selbstverwaltung bisweilen genannt, eine Schule freilich im Wirklichkeitsbetrieb mit echten Enttäuschungsmöglichkeiten. Artikel lesen »
»Mit einer Kindheit voller Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten«, war der deutsche Dichter Jean Paul überzeugt. Jean Paul ist nun schon 185 Jahre tot, aber das mit der Liebe würde Silvia Kulike mit Sicherheit unterschreiben. Denn die Liebe kommt in ihrem Wortschatz häufig vor, wenn es um Kinder und Erziehung geht. Artikel lesen »
Wenn Birgitta Wasser von Rösrath erzählt, dann kommt sie so richtig in Fahrt, gerät geradezu ins Schwärmen. »Ich liebe diesen Ort«, sagt die gebürtige Kölnerin. Als Mutter zweier Söhne hat sie die familiäre Atmosphäre schätzen gelernt, die gute Infrastruktur, die Spielplätze, die idyllische Landschaft, die Kindern so viel Entfaltungsräume bietet. Und womöglich war es genau das, was sie bewogen hat, in die Kommunalpolitik einzusteigen. Artikel lesen »
»Die Beschäftigung mit Geschichte bewahrt vor Pessimismus« Artikel lesen »
Von oben Inspiration – Licht, von unten Erde und Materie. Beides zueinanderziehen »verknoten«, voilà das ist für mich Kunst (Zitat Mary Bauermeister, 1972) Artikel lesen »
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, ich freue mich sehr, an dieser Stelle das neue Kirchenmusikkonzept der Evangelischen Gemeinde Volberg und der Evangelischen Kirchengemeinde Forsbach-Rösrath vorstellen zu dürfen. Artikel lesen »
Liebe Bürgerinnen und Bürger, der Beginn dieses Jahres stand ganz unter dem Zeichen der Naturkatastrophe im Indischen Ozean. Das hat uns vor allem zwei Dinge gezeigt: In Zeiten der Not stehen Menschen über alle Grenzen hinweg zusammen. Und: Auch in scheinbar aussichtslosen Situationen lassen sich noch Hoffnung und Zukunft finden. Artikel lesen »
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, RÖSRATH erleben hat mir die Möglichkeit gegeben, in diesem Heft einen Beitrag zu dem wichtigen Thema »ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehr« zu leisten, und diese Gelegenheit nehme ich sehr gerne wahr. Artikel lesen »
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, das Angebot von RÖSRATH erleben, einen Beitrag über mein ehrenamtliches Engagement im Jugendfußball zu verfassen, habe ich gerne angenommen. Artikel lesen »
Mit Mut und Engagement, im richtigen Leben und auf der Bühne. Die beiden Rösrather Künstlerinnen greifen Alltagsthemen auf, die sie auf ihre poetische, besinnliche und heitere Art musikalisch umsetzen. Artikel lesen »
Mit »Jazz im Schloss« möchte ich für den Kulturverein in Rösrath in diesem Frühjahr eine kleine Jazzreihe im Schloss Eulenbroich starten. Ich bin stolz auf ein schönes und hochkarätiges Duo-Programm mit einigen Juwelen, die in diesem Heft vorgestellt werden. Artikel lesen »
Die äußeren Umstände meiner Geburt waren närrisch: Karnevalssamstag 1950. Der hinzugezogene Arzt betrat den Kreißsaal im Wöllner- Stift mit Narrenkappe. Vielleicht liegt darin die Ursache für meinen späteren Spaß, in andere Rollen zu schlüpfen, »aufzutreten«. – Doch der Reihe nach: Artikel lesen »
Meine erste Begegnung mit Thomas Rusch sorgt für Erstaunen. Er steht mit Helm unterm Arm und Motorradstiefeln an den Füßen vor der Tür und stellt sich vor – als Pfarrer der evangelischen Gemeinde Volberg. Artikel lesen »
Istanbul, Wien, Rösrath, Gartenarbeit, Erdbeerkuchen backen, den Sohn versorgen, Konzerte klarmachen. Düren, New York, Köln, organisieren, proben, dabumdschibumdadadabum. Mal Groove mal Swing, alles ist Rhythmus, weiß der Mensch, und für Willy Ketzer mag das besonders gelten. Er ist Drummer, in einer Band Herr über den richtigen Rhythmus, die Zeitstruktur innerhalb eines Takts von schnellen und langsamen Noten, die Folge aus Dauern und Pausen, ganz so wie im sonstigen Leben. Artikel lesen »
Eine lebhafte Wasserschlacht tobt auf dem Gelände der Katholischen Jugendfreizeitstätte (JUZE). Die feuchtfröhlich Form, nach den gemachten Hausaufgaben, die sommerlichen Temperaturen zu genießen. 20 Schulkinder werden zusätzlich zum normalen Programm des offenen Jugendtreffs dreimal in der Woche nachmittags betreut. Draußen schallt ihr fröhliches Gejohle durch die Natur, drinnen empfängt mich JUZE-Leiter Holger Wondratschek, ein ruhiger Pol, den nichts aus der Ruhe bringt. Artikel lesen »