Seit 25 Jahren Spezialisten für Kieferorthopädie
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Dr. Peter Schicker

Seit 25 Jahren Spezialisten für Kieferorthopädie

Herr Dr. Schicker, Sie leiten eine über die Grenzen Bensbergs hinaus bekannte Praxis für Kieferorthopädie. Was ist Ihre Praxisphilosophie?
Uns zeichnet das besondere Flair eines Familienbetriebs aus. Darauf lege ich großen Wert. Mein Praxisteam und ich haben Spaß an unserer Arbeit, es herrscht ein freundliches Klima und gutes Miteinander. Davon profitieren auch unsere Patienten, die in dieser Atmosphäre wesentlich entspannter sind.

Was machen Sie als Kieferorthopäde eigentlich genau?
Zum einen können wir das Wachstum des Kauapparates positiv beeinflussen. Zum anderen schieben wir Zähne an die richtige Stelle, das heißt, wir bewegen die Zähne im Kieferknochen, und das möglichst sanft. Das klingt jetzt viel einfacher, als es ist. Denn Zähne sind ja normalerweise sehr stabil im Knochen verankert.

Sie betonen das Wort sanft. Als Kieferorthopäde sind Sie also eine Art Zahnflüsterer?
Das könnte man so sagen. Wir können heutzutage Zahn-, aber auch Kieferfehlstellungen nahezu schmerzfrei korrigieren. Außerdem ist es bei rechtzeitigem Behandlungsbeginn und dank moderner Technik in der Regel nicht mehr nötig, bleibende Zähne zu ziehen.

Das werden Kinder und Jugendliche sicher gerne hören. Wann sollte man mit Kindern den Kieferorthopäden aufsuchen?
Eine erste Untersuchung sollte im Alter von sechs bis sieben Jahren erfolgen, durchaus prophylaktisch. Bei Sprach- oder Funktionsstörungen können auch frühere Untersuchungen notwendig sein. Je eher hier eine Diagnosestellung erfolgt, desto schonender wird am Ende die Therapie, ohne tatsächlich länger zu dauern. Bei Heranwachsenden und Jugendlichen steht die richtige Entwicklung von Ober- und Unterkiefer, der Kiefergelenke und natürlich der Zähne im Vordergrund.

Lohnt sich eine Zahnregulierung auch im Erwachsenenalter?
Eine kieferorthopädische Behandlung ist grundsätzlich in jedem Alter möglich. Voraussetzung sind ein gesundes, kariesfreies Gebiss und ein entzündungsfreier Zahnhalteapparat. Unser ältester Patient war über 80 Jahre alt.

Schiefe Zähne sind zwar nicht schön, aber sind sie mehr als nur ein kosmetisches Problem?
Es gibt gute Gründe, warum man sich mit schief stehenden Zähnen nicht abfinden sollte. Sie lassen sich schlechter sauber halten und können auf Dauer zu Schädigungen des Gebisses und Kiefergelenkes führen. Mitunter wird sogar das gesamte Skelettsystem vor allem im Halswirbelsäulenbereich in Mitleidenschaft gezogen. Und ein schickes Lächeln ist einfach der schönste Schmuck.

Was steht bei Ihnen am Beginn einer Behandlung?
Zu unserem Praxiskonzept gehört eine umfassende individuelle Beratung. Denn gegenseitiges Vertrauen ist die Basis für den Behandlungserfolg. Und Vertrauen gewinnt man nur durch Aufklärung. Die Befunderhebung dauert rund 20 Minuten und ist keineswegs unangenehm. Mithilfe der Röntgenaufnahmen können wir erkennen, wie die Zähne im Kiefer platziert sind, ob ausreichend Knochensubstanz vorhanden ist und wie die Kiefer zueinander positioniert sind. Durch speziell angefertigte Gipsmodelle analysieren wir die Zahnfehlstellungen und beurteilen den vorhandenen Platz für die Zähne. Als erste zertifizierte kieferorthopädische Praxis deutschlandweit (Lythos-Scanner) können wir sogar digitale Gebissabformungen ganz ohne Abformmasse anfertigen. Mithilfe hochmoderner Analysemethoden (3-D-Digitalplanung) stimmen wir dann mit dem Patienten die für ihn beste Therapie ab. Schließlich soll jeder Patient mit einem funktionellen und ästhetischen Optimum belohnt werden.

Welche Möglichkeiten zur Zahnkorrektur gibt es?
Am modernsten und schonendsten sind speziell für den einzelnen Patienten angefertigte Zahnspangen, welche die Zähne, je nach den individuellen anatomischen Gegebenheiten, nur so weit bewegen wie unbedingt notwendig. Diese Zahnspangen können unsichtbar auf der Zahninnenseite befestigt oder als sogenannte Aligner (Schienen) getragen werden. Beide Varianten haben den Vorteil einer extrem reduzierten Kariesgefahr und verkürzten Behandlungsdauer. Zusätzlich existieren heutzutage sehr hochwertige und schonende Zahnspangen auf der Zahnaußenseite. Insgesamt ist die heutige Kieferorthopädie vollständig anders als vor zehn Jahren. Aber die neuen Techniken beinhalten auch Risiken: Moderne Zahnspangen sind für den Therapeuten erheblich komplexer zu planen und es müssen zusätzliche Aspekte beachtet werden. Umso wichtiger ist es, sich auf einen Therapeuten mit entsprechender Ausbildung zu verlassen. Diese erkennen Sie an der Berufsbezeichnung Fachzahnarzt für Kieferorthopädie.

Welchen zusätzlichen Service bieten Sie in Ihrer Praxis?
Auf Wunsch des Patienten bieten wir eine doppelte Kontrolle. Meine Kollegin Dr. Miriam Klitzschmüller (Fachzahnärztin für Kieferorthopädie) und meine Person wechseln sich dann bei den Terminen ab. So behalten immer zwei Kieferorthopäden die Behandlung im Auge. Selbstverständlich kann der Patient sich auch auf einen von uns festlegen. Zusätzlich sind wir von montags 8 Uhr bis freitags 18.30 Uhr durchgehend erreichbar. Das ist während einer Behandlung für unsere Patienten sehr wichtig. Sie können sich mit Fragen und Problemen jederzeit an uns wenden.

Den richtigen Arzt finden

Nicht jeder Zahnarzt, der kieferorthopädische Behandlungen anbietet, ist auch Kieferorthopäde. Diesen Titel dürfen nur Zahnärzte tragen, die eine mindestens drei­jährige, ganztägige Weiterbildung und Prüfung im Fachgebiet der Kieferorthopädie abgeschlossen haben. Diese Spezialausbildung muss sowohl in einer kieferorthopädischen Fachpraxis als auch in einer kiefer­orthopädischen Universitätsklinik erfolgen.

Im Gegensatz zu dieser umfangreichen Ausbildung kann jeder Zahnarzt den Titel Master of Science für Kieferorthopädie nebenberuflich zum Beispiel an einer österreichischen Akademie erwerben. Hierzu reichen 45 Tage mit je 10 Unterrichtsstunden à 40 Minuten. Da auch ein Mindestarbeitsjahr an einer Universitätsklinik hierzu nicht erforderlich ist, beinhaltet diese Ausbildung einen deutlich geringeren Anteil an praktischer Erfahrung.

Für den beliebten Zusatz auf dem Praxisschild Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie ist keine Ausbildung mit abschließender Prüfung notwendig. Fragen Sie vor Behandlungsbeginn Ihren Arzt!