Service-Qualität trotz Corona
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Dr. Peter Schicker

Service-Qualität trotz Corona

Die Coronavirus-Pandemie wird uns sicher weiter beschäftigen. Wie wirkt sich das in Ihrem Praxisalltag aus?
Dr. Schicker: Bei uns herrscht nicht erst seit Corona ein sehr hohes Schutzniveau, das sich auch bei heftigen Grippewellen bewährt hat. Durch den Umgang mit dem Coronavirus sind nun weitere Regeln und Hygienemaßnahmen dazugekommen, die jetzt einfach Teil unseres Alltags geworden sind. Dabei haben wir uns auch an den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes und der Zahnärztekammer orientiert. Kontroll- und Beratungsterminen steht also nichts im Weg.

Wie sieht der Besuch bei Ihnen in Corona-Zeiten aus?
Wir bitten Patienten, auch weiterhin ohne Begleitperson in unsere Praxis zu kommen. Ausgenommen sind davon natürlich Kleinkinder und Menschen, die Hilfe brauchen. Beim Betreten der Praxis sollen sich die Patienten die Hände desinfizieren, dafür gibt es eigens aufgestellte Spender, und wir haben alles so eingerichtet, dass der Patient auch so wenig wie möglich berühren muss. Mund- und Nasenschutz sind selbstverständlich. Termine werden so vergeben, dass so wenig Patienten wie möglich in der Praxis aufeinandertreffen. Sollte es doch einmal zu Wartezeiten kommen, sind sie im Wartezimmer quasi allein. Wir lüften und desinfizieren unsere Behandlungsräume nach jedem Patienten. Und wer sich plötzlich krank fühlt, bleibt zu Hause. Das galt aber auch schon vor Corona-Zeiten.

Zwischen meinem Team und unseren Patienten haben sich die Verhaltens­regeln prima eingespielt. Deshalb erst mal auch ein großes Lob an beide Seiten. Sie haben mit ihrem Engagement und ihrer Disziplin dazu beigetragen, dass eine individuelle Betreuung uneingeschränkt und in gewohnter Qualität möglich ist.

Wie schützen Sie sich selbst?
Wir sehen bei einigen Arbeitsschritten ein wenig vermummt aus. Und wo soge­nannte Aerosole entstehen, also Spraynebel und Staub, tragen wir dicht schließende Schutzmasken und Schutzbrillen oder ein Gesichtsschutzschild, das wir selber mit unserem 3-D-Drucker herstellen. Selbstschutz ist auch Patientenschutz. Das Risiko einer Corona-Infektion in unserer Praxis ist durch diese Maßnahmen deutlich geringer als beim Einkaufen im Supermarkt. Und keine Sorge, wir sind hinter unseren Masken immer noch dieselben Menschen.

Es heißt, Corona würde die Digitalisierung weiter befördern. Spielt das in Ihrer Praxis auch eine Rolle?
Die moderne Kieferorthopädie, der wir uns verschrieben fühlen, ist ohne technische Innovationen kaum denkbar. Wir arbeiten längst mit 3-D-Digitalplanung und Digitalabdruck. Und ja, wir können unsere Patienten auch online beraten oder Behandlungspläne absprechen, und das datenschutzsicher. Auch Kontrollen ge­hen per Videocall. Das reduziert die persönlichen Kontakte zwischen Behandler und Patient, ersetzt sie aber nicht.